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> Marathon leicht gemacht - Richtiges Training (Teil 2) / Aerobes Training |
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Aerobes Training Bike2b-Redaktion am 15.03.2005 - 18:00 Uhr
Ziel des Ausdauertrainings ist es dem Organismus bei Belastungen
möglichst viel Energie unter "aeroben Verhältnissen" bereit zustellen.
Der Begriff aerob bezieht sich auf eine der Möglichkeiten, mit der dem
Körper zugesetzte Energie umgesetzt wird. Bei jeder Leistung, die unter
der sogenannten "aeroben Schwelle" bleibt, stellt der Organismus mit
Hilfe des im Kreislaufsystems verfügbaren Sauerstoffs Energie bereit.
Maximale aerobe Leistung
Wie hoch die tatsächliche aerobe Schwelle des eigenen Körpers ist,
hängt davon ab, wie 'fit' der Kreislauf ist oder besser gesagt der
Herzmuskel, der Blut zur Sauerstoffaufnahme und -abgabe durch die Adern
und Venen pumpt. Dabei ist entscheidend, wieviel Gramm Sauerstoff pro
Zeiteinheit verarbeitet werden können.
Vorteil des aeroben Trainings
Leistungen unter aeroben Verhältnissen können generell recht lange
aufrecht erhalten werden. Ursache dafür ist, dass in diesem Fall vom
Organismus nicht mehr Sauerstoff zur Energiegewinnung verbraucht wird,
als in der gleichen Zeit aufgenommen werden kann. Bleibt man beim
Ausdauertraining unterhalb dieser Schwelle, wird keine Milchsäure – das
sogenannte Laktat, das die Muskeln schwer werden lässt und Muskelkater
verursacht – freigesetzt. Stoffwechsel ohne Laktatbildung sollte bei
einem durchschnittlich trainierten Sportler noch bei einer Leistung von
200 bis 300 Watt möglich sein. Durch regelmäßiges Ausdauertraining kann
diese Schwelle angehoben werden und damit die Ausdauerleistung
verbessert werden.
Maximale Laktatbildung beim Training
Beim Grundlagentraining mit einer Trittfrequenz von 80 bis 100
Umdrehungen pro Minute sollten sich höchstens ein bis zwei mmol Laktat
in den Musekln bilden. Nur bei Bergauf-Fahrten sollte der Wert auf vier
mmol ansteigen. Spürbar wird das durch das sogenannte 'Brennen' in der
Beinmuskulatur.
Beim Kraftausdauertraining am Berg mit einer Trittfrequenz von 40
bis maximal 80 Umdrehungen pro Minute wird zur Energiegewinnung
zwangsläufig Laktat freigesetzt. Das 'Brennen' in den Beinen wird dabei
von rund fünf mmol Laktat verursacht.
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