Weltcup in Willingen,
2. Lauf Moutainbike Riders Cup und der Downhill - Profi Markus Klausmann


Downhill - Profi Markus Klausmann



























Pressemeldung Downhill-Weltcup in Willingen

Marcus Klausmann bester Deutscher auf Rang 15 - Sensationelle Stimmung am Ettelsberg

07. Juni 2005 (vz). Einen guten 15. Platz belegte am Wochenende der amtierende neunfache Deutsche Meister Marcus Klausmann (GHOST) beim 2. Downhill-Weltcup in Willingen (Hochsauerland). Auf der unglaublich spektakulären und anspruchsvollen Strecke am Ettelsberg mit bis zu 15 Meter langen Sprüngen lag der GHOST-Pilot bis zur Zwischenzeit auf Rang 8. Ein grober Schnitzer im unteren Drittel der Strecke vermasselte Klausmann ein Platzierung unter den Top-10. Vor mehr als 3.000 begeisterten Zuschauern wurde Downhill-Sport der Extraklasse auf der bestens präparierten regennassen Strecke geboten, auf der die befürchteten schweren Stürze zum Glück ausblieben. Sportlich ein wenig enttäuscht bilanzierte Klausmann nüchtern: „Ohne die zwei, drei Patzer wäre mehr drin gewesen – das sensationelle Publikum hätte einen heimischen Fahrer unter den Top-10 verdient gehabt“, so Klausmann.
Eine Klasse für sich war erneut der Südafrikaner Greg Minaar, der mit 2.19.59 Minuten vor dem Briten Daniel Atherton (2.23.04 Minuten) und Nathan Rennie (Australien/ 2.23.19 Minuten) siegte. Mit dem Sieg übernahm Minaar die Weltcup-Gesamtführung vor dem verletzten Briten Steve Peat. Wie eng es an der Downhill-Weltspitze zugeht zeigt die Zeit von Klausmann (2.27.97 Min.).


Kommentar von Markus Klausmann zum 2. Lauf des Moutainbike Riders Cup, 28. Mai 2005

Am letzten Maiwochendende stand der 2. Lauf des Mountainbike Riders Cup auf dem Programm.

Wie in den Jahren zuvor war die Strecke in einem Top Zustand. Durch einige neue Abschnitte war die Strecke noch schneller und technischer als im letzten Jahr.

Im ersten Training wurde mir bald klar, dass es ein hartes Rennwochende werden würde. In Ilmenau ist es besonders wichtig, eine saubere Linie zu fahren, damit man den Lauf mit vollem Schwung ins Ziel bringt.

Um wertvolle Punkte für die Gesamtwertung einzuholen, musste ich schon den Qualifikationslauf sauber und fehlerfrei ins Ziel bringen. Mit voller Konzentration und Energie konnte ich das Maximum herausholen und den ersten Lauf gewinnen.

Der Sonntag versprach ein langer Renntag zu werden. Mit 480 Fahrern dauerte der Finallauf über 5 Stunden. Um 17.30 Uhr fiel das Startgatter für mich.

Im oberen Drittel der Strecke fühlte ich mich mehr wie in einem Flipperkasten als wie auf einer Downhillstrecke. Im unteren Streckenabschnitt konnte ich noch einige Zeit gutmachen, was mir dann im Gesamtresultat den zweiten Platz einbrachte.

1. Nico Vink
2. Marcus Klausmann
3. Frank Schneider





© Florian Nestmann
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