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Die Heilpflanze Kamille

Schon die alten Ägypter schätzten die Kamille. Zu Recht, denn sie verfügt dank der wertvollen Inhaltsstoffe über viele verschiedene heilende Eigenschaften. Die Blüte kann zum Beispiel mit heißem Wasser aufgegossen, als Tee bei unterschiedlichen Krankheitsbildern helfen. Nachfolgend wird alles rund um die Herkunft, Inhaltsstoffe sowie die innerlichen und äußerlichen Anwendungsmöglichkeiten der Heilpflanze erläutert. 

Kamille - eine der beliebtesten Heilpfanzen von Europa.

Herkunft und Anbau der Kamille

Die Kamille gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine der beliebtesten Heilpflanzen innerhalb von Europa. Sie kommt sowohl hierzulande wild vor als ebenso in Nordamerika, Asien und Australien. Ursprünglich stammt sie aus Süd- und Osteuropa. Die einjährige Pflanze gedeiht fast überall und begeistert an vielen Feld- und Gehwegsrändern mit ihren schönen strahlenden Blüten. Seit Jahrtausenden wird die Kamille von uns Menschen angebaut, vor allem wegen der Wirkung als Heilpflanze. Sie wächst mit ihren krautigen Blättern bis zu 50 cm hoch. Die Kamille ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, beispielsweise als Tee. Die Blütezeit ist von Mai bis September. In der getrockneten Form ist die Kamille ganzjährig erhältlich. 

 

Neben der entspannenden Wirkung weißt die Kamille eine Vielzahl von heilenden Wirkungen auf.

Die gesundheitlichen Vorteile der Kamille

Die Heilwirkung ist seit Jahrhunderten bekannt. Schon die Germanen und Ägypter haben die Kamille verehrt. Auch heute noch schwören zahlreiche Menschen auf die Heilpflanze, die bei vielen Beschwerden helfen kann. So findet sie beispielsweise bei Magen- und Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Erbrechen, bei Erkältungen, Fieber oder Entzündungen Anwendung. Die Pflanze erleichtert auch das Abheilen von Magengeschwüren. Anerkannt ist das Kraut zudem bei Entzündungen der Haut, Schleimhäute oder im Mund- und Rachenraum. Die Heilpflanze wird außerdem seit Jahrhunderten als mildes, entspannendes Schlafmittel verwendet. Die beruhigenden Eigenschaften vom Kamillentee dienen auch der Entspannung. Für medizinische Zwecke werden insbesondere die Blütenköpfe verwendet, entweder in der frischen oder getrockneten Form. Letztere sind das ganze Jahr über haltbar. Sie enthalten reichlich wertvolle Inhaltsstoffe wie:
  • ätherische Öle wie Alpha-Bisabolol
  • Antioxidantien
  • Flavonoide wie Apigenin oder Quercetin 
  • Aromastoff Cumarin
  • Schleimstoffe
  • Lipide
  • Phytosterole
  • Aminosäuren
  • mineralische Bestandteile

Kamille innerlich und äußerlich anwenden

Tee

Für die innerliche Verwendung ist der Kamillentee wunderbar geeignet, für den die ganzen Blütenköpfe getrocknet werden. Er kann Krämpfe lösen sowie Blähungen, Koliken und Menstruationsbeschwerden lindern. In der Form von Tee oder Mundwasser hilft die Kamille bei Entzündungen im Mundraum und bei der Vorbeugung von Zahnfleischerkrankungen. Für einen Tee werden zwei Löffel der Blüten in einer Tasse mit köchelndem Wasser aufgegossen. Nachdem er zehn Minuten lang abgedeckt gezogen hat, werden die Blüten abgeseiht. Kamillentee weist einen erdigen Geschmack auf, der leicht süßlich-bitter ist. 

 

Kompressen, Salben, Lotionen und Öle 

Äußerlich, zum Beispiel in der Form von Kompressen oder Salben, findet die Kamille gern zur Anregung des Hautstoffwechsels sowie bei Hautunreinheiten, Wunden und Verbrennungen Anwendung. Mit Kompressen können zudem Augenentzündungen behandelt werden. Als Lotion oder Öl kann die Kamille Juckreiz lindern, beispielsweise bei Hautausschlägen

 

Inhalationen

Bei Atemwegsbeschwerden und Erkältungen ist es hilfreich, die Kamille zu inhalieren. Hierfür werden im Topf zwei Handvoll Kamillenblüten und heißes Wasser vermischt. Der Kopf wird mit einem Handtuch abgedeckt, 15 Minuten lang über den Topf gehalten und dabei tief ein- und ausgeatmet. 

 

Badezusatz

Für die äußere Anwendung eignet sich auch ein Vollbad, beispielsweise bei Hautbeschwerden wie Neurodermitis oder Sonnenbrand. Das Bad wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und verschafft somit Linderung. Für den Badezusatz gießt man 100 Gramm der Blüten mit einem Liter siedendem Wasser auf, seiht sie nach zehn Minuten ab und gibt den Zusatz zum Badewasser. 

 

Zusammenfassung

Die Kamille ist eine vielfältige Heilpflanze, deren positive Wirkungen schon seit langem bekannt und beliebt sind. Der Kamillentee ist schließlich in vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Die Echte Kamille kann bei unterschiedlichen gesundheitlichen Beschwerden wie Magen-Darm-Erkrankungen, Hautproblemen oder Erkältungen hilfreich sein. Medizinisch werden die frischen oder getrockneten Kamillenblüten und das daraus gewonnene ätherische Öl verwendet. Weisen sie eine hohe Qualität auf, sind sie wirkstoffreicher.

Kamille in hoher Qualität ist wirkstoffreicher

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Autor

Florian Nestmann
"Gesundheit ist alles! Alles andere kann immer bewältigt werden!"

Florian, die Person hinter neprosport. Er lebt und liebt den Sport. Diese Leidenschaft setzt er in neprosport um. Der nahe Kontakt zum Kunden und dem Profiathleten ist ihm besonders wichtig. Florian hat immer ein offenes Ohr, wenn es um Fragen rund um Ernährung, Trainingstipps, Produktentwicklung geht.